Der CIC bezieht Grundsatzposition hinsichtlich der Manipulation wild lebender Tiere

Kronhjort

 

Gegenstand der Empfehlung sind manipulative und intensive Verfahren bei der Zucht wild lebender Tiere; dazu gehören künstliche Befruchtung und streng kontrollierte Zuchtsysteme, mit denen die „kommerzielle Herstellung“ besonders großer Hörner und Geweihe, neue Farbvariationen und sogar die Vermischung mit eng verwandten Arten oder Unterarten angestrebt wird.

 

Manipulative Verfahren, die von der Nutztierzucht abgeleitet sind, werden zunehmend auf allen Kontinenten beobachtet. Sie sprechen nicht nur den anerkannten Traditionen der Jagd Hohn, sondern stellen auch eine sehr realistische, immanente Gefahr für die Integrität der Biodiversität dar. Mit dieser Grundsatzempfehlung lädt der CIC Regierungen, Naturschutzbehörden, Landbesitzer sowie nationale und internationale Jagdverbände und Naturschutz-NGOs dazu ein, die Kräfte für den Erhalt des Urwüchsigen in der Natur zu bündeln.